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Restauration des Hohennauener Kriegerdenkmals

Das Natursteinwerk Rathenow restaurierte im Auftrage der Arbeitsgruppe Kriegerdenkmal Hohennauen das Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges.  Ende Juli 2008 wurde das restaurierte Denkmal im Beisein von Landrat Dr. Schröder vom Natursteinwerk Rathenow übergeben…

Mahnende Erinnerung wieder aufgefrischt

Hohennauens Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges ist saniert
Das Denkmal für die Hohennauener, die im Ersten Weltkrieg fielen, schien schon dem Verfall geweiht. Da bildete sich eine Arbeitsgruppe, die Geld besorgte und die Sanierung des Denkmals in die Wege leitete.

Von Norbert Stein

Kriegerdenkmal Hohennauen, Werner Knake (re.)
Auf dem Friedhof von Hohennauen wurde das frisch sanierte Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs eingeweiht.                               
HOHENNAUEN I Im Jahr 1926 haben die Hohennauener den im Ersten Weltkrieg Gefallenen ihres Dorfes ein Denkmal gesetzt. Zu DDR-Zeiten war es nicht gewollt, dass man diesem Denkmal auf dem Friedhof die gebührende Aufmerksamkeit schenkt. So zerbröckelte das steinerne Monument immer mehr und wurde von Gewächsen umwuchert.

Bei Aufräumarbeiten auf dem Friedhof wurde der schlechte Zustand des Denkmals dann erst richtig deutlich. Doch damit wollten sich engagierte Einwohner nicht abfinden. Vor einem Jahr gründeten sie eine Arbeitsgruppe „Kriegerdenkmal Hohennauen". Unter Leitung von Gerhard Stackebrandt wurden Sanierungspläne erarbeitet, Sponsoren gewonnen und die erforderlichen Arbeiten in Angriff genommen. So wurde das „Kriegerdenkmal" vor dem Zerfall gerettet.

Nach einer denkmalgerechten Sanierung wurde das drei Meter hohe Mahnmal gegen Krieg und für Frieden am Mittwochnachmittag an seinem angestammten Platz auf dem Friedhof wieder eingeweiht. An der feierlichen Zeremonie nahmen neben den Mitgliedern der Arbeitsgruppe und Einwohnern auch Landrat Burkhard Schröder und Amtsdirekter Gerd Jendretzky teil.
 
Das Denkmal war mit einem hellen Tuch umhüllt. Margit Szoske, Mitglied der Arbeitsgruppe, und Katrin Bersiner, Architektin, lösten die Knoten des Tuches und enthüllten das Bauwerk aus schlesischem Sandstein, das auf einem Sockel aus Schiefermaterial steht. Als Spitze des Denkmals wurde der originale Adler aus Stein wieder aufgesetzt.
 
Dieser Adler wurde in den 1950-er Jahren vom Denkmal abgebrochen und lagerte seitdem auf dem Dachboden des Pfarrhauses. Die Sanierung des „Kriegerdenkmals" hat rund 7500 Euro gekostet. Das Geld wurde mit Hilfe von Sponsoren und Spenden aufgebracht. 2000 Euro erhielten die Hohennauener für die Sanierung aus Lottomitteln. Dafür hatte sich Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm auf Antrag der Hohennauener Arbeitsgruppe eingesetzt. Worte des Gedenkens und der Versöhnung stellte.
 
Landrat Burkhard Schröder, der auch Vorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Landkreis Havelland ist, in den Mittelpunkt seiner kurzen Ansprache. Hohennauens Ortsbürgermeister Ernst-Dietrich Wille erinnerte an die Geschichte des Dorfes, die bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht. Vor dem um 1200 errichteten Kirch-Wehr-Turm begann Pfarrerin Dorothea Klimmt nach der Denkmaleinweihung einen Rundgang mit allen Gästen. Sie führte die Gäste in die von 1710 bis 1720 im einfachen Barockstil errichtete Kirche und gab einen Einblick in die Geschichte und Ausstattung des Gotteshauses.
 
Die Orgel stammt aus dem 18. Jahrhundert. Auf ihr spielte für die Gäste Organist Manfred Dehn einige Musikstücke. „Die Rekonstruktion dieser Orgel ist unser nächstes Vorhaben", sagte Gerhard Stackebrandt. Dafür werden rund 30 000 Euro benötigt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt dürfte den anwesenden Sponsoren klar geworden sein, dass die Mitglieder der Hohennauener Arbeitsgruppe den Kontakt zu ihnen weiter pflegen werden.
Quelle: MAZ vom 27.06.2008
Foto: Stein


Der Adler thront am alten Platz

Restauriertes Kriegerdenkmal wieder auf dem Hohennauener Friedhof
Hohennauen (ehr). Wer aus der Hohennauener Kirche tritt, blickt seit dieser Woche auf das frisch

Kriegerdenkmal Hohennauen, Werner Knake (re)
BU: Gerhardt Stackebrandt und Amtsdirektor Gerd Jendretzky sind froh, dass das Denkmal für die Gefallenen des ersten Weltkrieges vor dem Verfall gerettet wurde. Werner Knake hatte das Denkmal kostengünstig restauriert

restaurierte Denkmal, dass an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs erinnert. 1926 wurde es auf dem Hohennauener Friedhof errichtet, doch nach mehr als 80 Jahren war der Stein stark verwittert. 
 
Im vorigen Jahr wurde er sichergestellt und von der Arbeitsgruppe Kriegerdenkmal Hohennauen vor dem totalen Zerfall gerettet.
Der fachgerechten Sanierung hatte sich Steinmetz Werner Knake angenommen. Er hatte den Originalgedenkstein aus schlesischem Sandstein in einem schonendem Verfahren erneuert: „Bist auf die weiße Schrift auf der Gedenktafel, die früher in Gold erstrahlte, ist alles so geblieben wie es einmal war."
 
Auch der Adler aus Buntmetall, der einst auf dem Stein thronte, nun aber seit Jahrzehnten auf dem Dachboden von Pfarrerin
Dorothea Klimmt lag, wurde wieder an seinem ursprünglichen Platz angebracht. Finanziert wurde die Restaurierung mit 2.000 Euro aus Lottomitteln sowie 7.500 Euro aus Sponsorengeldern. „Die Kriegsgräberpflege liegt mir am Herzen", betonte Landrat Burkhard Schröder, der zugleich Kreisvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist. Er erklärte wie wichtig es sei, immer wieder der Opfer der beiden Weltkriege zu gedenken, um auch die Jugend für das Thema zu sensibilisieren.
 
Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Kriegerdenkmal Hohennauen, Gerhardt Stackebrandt, fügte hinzu: „Unser Projekt soll auch anderen Bürgern Mut machen, Dinge selbst in die Hand zu nehmen." Das nächste größere Vorhaben in Hohennauen, ist die Rekonstruktion der Orgel, wie Stackebrandt verriet. Allein dafür werden etwa 30.000 Euro benötigt.
Quelle: BRAWO vom 29.06.08
Foto: Schmidt


Im Schatten des Adlers

Kriegerdenkmal in Hohennauen wieder eingeweiht
Hohennauen (pas). 50 Jahre lang lag der Adler des Kriegerdenkmals in Hohennauen auf dem Dachboden des Pfarrhauses. In den 50er Jahren war er zum Schutz vor den bilderstürmenden

BU: Gerhard Stackebrandt und Amtsdirektor Gerd Jendretzky schauen zu, wie Katrin Bersiner und Margrit Czoski (v.l.n.r.) das Denkmal enthüllen

Sozialisten dort sicher verwahrt worden. Am letzten Mittwoch kehrte er nach einem halben Jahrhundert wieder an seinen alten Platz zurück. Schmückt seitdem wieder die Spitze des rund drei m hohen Denkmals auf dem Friedhof, das an die 18 Toten und drei Vermissten der kleinen Gemeinde im Ersten Weltkrieg erinnert.
 
Ins Auge gefallen war der marode Zustand des Denkmals im vorigen Herbst, als bei Aufräumarbeiten der Friedhof auf Vordermann gebracht worden war. Wie Werner Knake vom Natursteinwerk Rathenow erzählte, war die Struktur des Monuments durch Witterungseinwirkungen so stark
zerstört, dass sie in vierwöchiger Arbeit von Hand ausgebessert werden musste. „Wir haben dazu Sandstein aus Schlesien benutzt. Den hatten schon die Baumeister damals verwendet", so der Steinfachmann. Insgesamt beliefen sich die Kosten für die Sanierung auf rund 7.000 Euro, die von der „Arbeitsgruppe Kriegerdenkmal Hohennauen" gesammelt wurden.
 
Unterstützung erhielten die Hohennauener von Sponsoren aus Rathenow, Rhinow und Premnitz sowie vom Brandenburgischen Innenministerium, das Lottogelder zur Verfügung stellte. Landrat Dr. Burkhard Schröder betonte bei der Einweihung die Bedeutung der Erinnerung an die Toten beider Weltkriege, die insbesondere an die jüngere Generation vermittelt werden müsse. „Manch einer wird sagen, es gibt Wichtigeres als Denkmäler für die Toten des Ersten Weltkrieges einzuweihen", sagte Schröder. „Für mich aber ist das wichtig."
 
Auch Gerhard Stackenbrandt, der Vorsitzende der Arbeitsgruppe, freute sich über die erfolgreiche Sanierung, die die Sichtachse von der Kirchentür über das Denkmal bis hin zur Eiche auf dem Vorplatz schließe. Er wolle die Arbeit auch als Aufruf an die anderen Gemeinden wissen, „mehr Mut zu zeigen und sich auch an solche Objekte heranzutrauen.
 
Als nächstes sei die Sanierung der Kirchenorgel geplant, so Stackebrandt. Dazu seien aber 30.000 Euro nötig.
Quelle:Preussenspiegel 29.06.2008
Foto: pas

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